Cloud 1 mal 1 - was muss ich mir unter einem Cloudserver vorstellen?

von Marten Burow

Was ist eigentlich ein Cloudserver?

Cloud 1 mal 1 - Teil 1

Viele Kunden zeigen wenig Interesse für das Cloud-Thema - da es einfach zu komplex wirkt.

Dabei sorgt die Branche selbst für mehr Verwirrung für eigentlich oft einfache Themen.

Heute fangen wir beim "Cloud-Server" an. Das, was wir "IaaS" nennen. "Infrastructure as a Service", "Infrastruktur als Dienstleistung".

Die meisten Cloud-Leistungen enden auf "aaS", "as a Service" also "als eine Dienstleistung". Das hat den Hintergrund, dass sie anstelle einer eigenen Anschaffung einen Mietvertrag für etwas eingehen, das Ihnen somit als Leistung zur Verfügung gestellt wird.

Und das, was viele als "Cloudserver" bezeichnen, ist eben eine gemietete IT-Infrastruktur.

Eine oder mehrere virtuelle Maschinen im Rechenzentrum mieten

Kennen Sie virtuelle Maschinen? Mit dieser Technologie können Sie praktisch zwei oder mehr, eben virtuelle Server auf einem "echten" Server laufen lassen. Sie sparen sich die Anschaffung für weitere Hardware und Wartung.

Diese Technologie, die viele Kunden bereits für ihre Server nutzen, kommt auch bei der Cloud Infrastruktur zum Einsatz.

Sie mieten sich also eine oder mehrere virtuelle Maschinen, die eben nicht auf Ihrem eigenen Server, sondern einem oder mehreren Servern eines Rechenzentrums laufen.

Die Möglichkeiten durch Virtualisierung sind enorm. Sie brauchen mehr Arbeitsspeicher? Ein Klick etwas höhere Miete, fertig. Kein Umbau, kein Neukauf, kein Serviceeinsatz vor Ort.

Das gleiche gilt für Festplattenspeicher, Prozessoren oder eben ganz neue virtuelle Maschinen.

Der virtuelle Windows oder Linux Server

So eine virtuelle Maschine wird in den häufigsten Fällen mit den Betriebssystemen Linux oder Windows Server ausgeliefert.

Die häufigsten Bestellungen bei uns betreffen sogenannte Remote-Desktop-Server mit Windows Server 2019.

Einen funktionierenden Remote-Desktop-Server erhalten Sie bereits ab 49€.

Auf einem Remote Desktop Server lassen sich verschiedene Nutzer anlegen, die alle einen Zugriff auf Ihre eigene Windows-Oberfläche erhalten. Damit ist jeder Nutzer unabhängig von seinem eigenen PC. Von jedem PC der Welt aus kann er sich auf seine Remote-Desktop-Oberfläche verbinden und hat immer den gleichen Desktop, mit den gleichen Dateien, Programmen und Sicherheitseinstellungen.

Das ist eine sehr gute Lösung für das Arbeiten aus dem Homeoffice,  die schnelle Bereitstellung einer Windows-Installation für neue Mitarbeiter und zur Senkung der IT-Anschaffungskosten. Denn selbst der leistungsschwächste PC reicht aus, um die volle Arbeitsgeschwindigkeit des Servers zu nutzen. Alle Programme laufen mit der Geschwindigkeit des Servers, unabhängig vom Client.

Einbindung in Ihr Netzwerk

Ein Cloudserver muss sich von der Funktion her übrigens überhaupt nicht von Ihrem jetzigen Server unterscheiden.

durch ein preiswertes VPN-Gateway lässt sich das Netzwerk des Cloudservers permanent und schnell mit Ihrem Firmennetzwerk verbinden. Das ermöglicht, ganz normal vom Cloudserver aus auf Ihrem Netzwerkdrucker zu drucken, auf Ihr NAS zuzugreifen und Belege zu scannen.

Das VPN-Gateway ist gleichzeitig eine vollwertige Firewall, die Ihr internes Firmennetzwerk absichert.

Terra Black Dwarf Securepoint Firewall als VPN Gateway

Sicherheit

Die größten Missverständnisse, Bedenken und Vorurteile gibt es beim Thema Sicherheit.

Für uns verständlich. So einen Cloudserver ist abstrakt. Er ist nicht da. Man kann ihn nicht anfassen.

Doch, kann man.

Unsere Cloudserver laufen in deutschen Rechenzentren. Die Rechenzentren sind sehr professionell gegen Feuer, Einbruch und Ausfall geschützt.

Und das ist der Punkt: Diese Qualität von Schutz gegen Feuer, Einbruch und Ausfall in seinem eigenen Serverschrank gewährleisten zu wollen, ist meist undenkbar, wenn nicht wenigstens exorbitant teuer.

So läuft ein Cloudserver fast immer zuverlässiger und vor allem sicherer als ein Server in der eigenen Firma.

Natürlich sehen Sie den Server in der Firma, wie er rattert, pustet und blinkt. Er ist greifbar.
Doch ist er auch oft genug greifbar für Mitarbeiter, Einbrecher oder Umwelteinflüsse.

Ein Argument ist oft, dass man nicht weiß, wer auf so einen Cloudserver zugreift. Auch wenn in Verträgen ein absolut datenschutzkonformer Umgang geregelt ist, es könnte ja theoretisch jemand unbemerkt drauf zu greifen.

Dazu überlegen Sie folgendes:

Sind Ihre Daten zum jetzigen Zeitpunkt alle in Ihrem alleinigen Besitz? Schon beim Mailserver hört das oft auf. Die kritischsten Informationen, die eben in E-Mails oft enthalten sind, liegen bereits auf IMAP- und POP-Servern unserer Webhoster. Mit denen wir oft nicht vereinbart haben, wie mit den Daten umzugehen ist, wenn diese denn überhaupt in Europa liegen.

Beim Cloudserver haben wir sehr viel Einfluss auf den Datenschutz. Wir können Daten und Backups so verschlüsseln, dass kein Mitarbeiter des Rechenzentrums Zugriff auf diese erlangen kann. Wir sind bestens geschützt gegen Datenverlust und Datendiebstahl in physikalischer Form (Ausbau einer Festplatte, kopieren per USB).

Übrigens besitzen alle unsere Cloud-Server eine sehr hochwertige vorgeschaltete Firewall. Diese sichert Ihre Cloudserver zuverlässig gegen Angriffe ab und macht Ihren Cloudserver damit zu einer Cloud-Infrastruktur.

 

Auch wenn Sie noch immer skeptisch gegenüber einem Cloudserver sind: Wir bieten natürlich auch eigene Server für Ihren Serverschrank.

Und können dadurch absolut unabhängig zu den Vor- und Nachteilen beider Welten beraten.
Nutzen Sie die Beratung, anstatt aus Angst den Fortschritt zu verpassen.

 

Nutzen Sie jetzt unser Kontaktformular,

mailen Sie uns an info@burow-it.de

oder rufen Sie uns an unter 0431 556 84 84 5

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